Plastische Chirurgie – Trend oder medizinisch notwendig?

Praktisch täglich liest man in den Medien neue Mitteilungen über Eingriffe, die Stars oder jene die es vielleicht mal werden wollen, an ihrem Körper haben durchführen lassen. Natürlich dienen diese Eingriffe in erster Linie nur einem Zweck. Der Schönheit. Dabei fällt die Denkweise, ob ein solcher Eingriff auch medizinisch notwendig sein könnte, meist hinten runter. In den Medien wird eine solche Operation meist schon als gewisser Trend dargestellt. Doch die Plastische Chirurgie ist weit mehr und ist zudem manchmal auch zwingend notwendig für viele Menschen.

Ein Eingriff fürs Leben

Ob ein Eingriff bei den Brüsten, dem Gesäß oder auch beispielsweise an den Waden. Eine Operation im Bereich der plastischen Chirurgie ist in nahezu allen Fällen ein Eingriff fürs Leben. Meist werden diese Operationen als Eingriff zur Verschönerung des Körpers dargestellt. Ein in gewisser Weise Trend der heutigen Zeit. Doch dabei muss man ganz deutlich sagen, dass dies bei weitem nicht der einzige Grund ist, warum eine solche Operation durchgeführt werden muss. Ein einfaches Beispiel wäre hier ein Mensch der an Brustkrebs erkrankt ist. In positiven Fällen, wo der Krebs gutartig ist, kann dieser aus der Brust entfernt werden. Problem dabei ist, dass hier meist ein größerer Teil des Gewebes entfernt werden muss. Somit wird die betroffene Brust optisch kleiner. Auch hier kommt die plastische Chirurgie zum Einsatz. Um das entfernte Gewebe zu ersetzen, werden hier Implantate eingesetzt, die die optische Größe wieder angleichen sollen. Natürlich ist auch dies in gewisser Weise ein Eingriff für die Schönheit, jedoch aus einem ganz anderen Gesichtspunkt und auch Hintergrund. Man kann diese beiden Situationen, in keinerlei Hinsicht vergleichen, da ein solcher Eingriff aufgrund medizinischer Notwendigkeit auch noch einen ganz anderen Zweck verfolgt.

Wie die Plastische Chirurgie gezielt helfen kann

Nach einer gelungenen Krebsoperation an der Brust, ist in der Regel die plastische Chirurgie gefragt. Diese soll das entfernte Gewebe durch Implantate ersetzen. Doch ist dies so überhaupt notwendig oder würde es auch ohne Eingriff funktionieren? Bei dieser Frage ist die Antwort jedoch etwas schwierig. Rein aus medizinischer Sicht, wäre ein Eingriff zur Ersetzung des Gewebes nicht zwangsläufig notwendig. Jedoch muss man hier auch das menschliche sehen. Eine Person, die noch vor kurzem an Brustkrebs gelitten hat, ist psychisch und mental bereits stark angeschlagen. Ein optisches Problem nach erfolgreicher Operation könnte hier zu weiteren Belastungen führen. Diese könnten im schlimmsten Fall auch in eine Art Depression umschlagen. Um der Person die gewohnte Optik des eigenen Körpers in bestmöglicher Variante wiederzugeben, wird ein solcher Eingriff durchgeführt. Natürlich wird es auch nach einem solchen Eingriff kleine optische Unterschiede zum vorherigen Körper geben. Dennoch können die größten Probleme durch neuartige Techniken beseitigt werden. Dies hilft auch der betroffenen Person wieder in den gewohnten Alltag zurückzukehren und sich auch mental wieder zu erholen. So kann man hier sagen, ist ein solcher Eingriff schon notwendig, wenn man der betroffenen Person auf bestmögliche Weise helfen will. Die Optik ist also hier nur für die betroffene Person interessant, während es bei typischen Schönheitsoperationen meist darum geht, anderen Leuten etwas zu präsentieren. Natürlich wird dies nicht direkt von den jeweiligen Personen gesagt. Viel mehr hört man hier die Aussage „Ich habe es nur für mich gemacht“. Wenn man jedoch die Gesamtsituation objektiv betrachtet, ist wohl an einer solchen Aussage nur sehr selten wirklich eine Wahrheit dran.

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